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Der Gladiator:

Der Gladiator war in der römischen gesellschaft zwar eine der niedersten Sklaven, doch bot es dem Kämpfer viele Chancen aufzusteigen und sogar seine Freiheit zu erlangen.
Große Gladiatoren, die viele Kämpfe gewannen, lebten innerhalb des Ludus (Gladiatorenschule) ein Leben, wovon manch römischer Bürger nur träumen konnte.
Denn wenn die Arenakämpfer, nicht in selbiger standen, nutzte es der Besitzer der Gladiatoren nicht selten aus um Bürger und Patrizier von Rang und Namen, zu Privaten
Showkämpfen oder zu Festlichkeiten einzuladen, wo sie ihren Idolen oder Favoriten Hautnah gegenüber stehen konnten.
Doch Gladiator war nicht gleich Gladiator und so gab es zwischen ihnen intern nicht nur Ränge sondern auch verschiedene Arten die sich aus der Herkunft des Gladiators meist bildete:

Der römische/italienische Gladiator:

Meist handelt es sich hierbei um desertierte Legionäre oder um verurteilte Bürger Roms, meist Abstammend aus den verschiedensten Völkern Italiens, die in die Sklaverei verkauft werden und das Glück oder Unglück hatten einem Lanista (Ludusbesitzer) aufzufallen der sie dann gekauft hat. In den meisten Fällen jedoch kann man von einem ehemaligen Soldaten ausgehen, da diese bereits eine harte Ausbildung an der Waffe hatten, Kampferfahren waren und deswegen einem Lanista als gute Investition erschienen.


Der gallische/keltische Gladiator:

Keltische Sklaven die aus den Länderein stammen, welche die Römer Gallien nannten, waren nach Ceasars Feldzügen auf den Märkten zahlreich. Als kriegerisches Volk in der römischen gesellschaft bekannt, war es daher nicht unüblich wenn ein Ludus mehrere Kelten im Besitz hatte. Da sie bereits ihrer Herkunft wegen rau und mutig waren, wurden sie oft in ihrer Gladiatorenlaufbahn zu vielversprechenden und beliebten kämpfern der Arena.


Der Ägyptische Gladiator:

Wenn auch selten, ist der Gladiator aus Ägypten kein zu unterschätzender Kämpfer. Auch wenn ihn nicht gerade übermäßig körperliche Stärke auszeichnet, so ist er sehr geschickt und ausdauernd und kann für langsame Gegner in der Arena zu einer tödlichen Gefahr werden.


Ränge unter den Gladiatoren:

Gladiator Rekrut:
Ganz unten stehen die neu eingekauften Gladiatoren die die Ausbildung gerade erst beginnen. Diese sind grademal den Einkaufspreis wert, dem sie ihren Besitzer gekostet haben und müssen sich oft die Launen der fertig Ausgebildeten Gladiatoren über sich ergehen lassen. Erst nach Abschluss ihrer Ausbildung werden sie von den anderen Gladiatoren als vollwertige Brüder angesehen und müssen nur noch halbsoviel Spott ertragen.

Gladiator:

Gladiator kann sich jeder innerhalb des Ludus nennen der die Ausbildung bestand und das Brandmal empfing. Diese bekommen auch besseres Essen und saubere Zellen und haben das ungeschriebene Privileg neue Gladiator Rekruten zu mobben. Bei den Gladiatoren selbst wird jedoch auch noch zwischen erfolgreich und frisch gebrandmarkt unterschieden. Im groben gilt die Hackordnung: Wer die meisten Siege davon trug der hat auch respekt verdient.

Gladiator Champion:

Der Gladiator Champion bzw. auch der erste Kämpfer genannt ist der beste Gladiator im Ludus und genießt nicht nur den Respekt seiner Brüder sondern auch das Wohlwollen seines Besitzers. Er wird oft mit besonderen Belohnungen bei Laune gehalten und nicht selten wollen die Damen Roms, sofern sie es sich leisten können eine Nacht mit dem Champion verbringen. In der regel bekommt der Champion auch seinen eigenen Raum und besseres Essen als die anderen Gladiatoren. Erster Kämpfer bzw. Champion wird man, wenn man Turniere gemeistert hat oder eine Serie an Siegen in der Arena hinlegte und eine spürbare Beliebtheit beim Pöbel hat.


Das Leben eines Gladiators in Narona:

Ein Gladiator kann sich in Narona nur sehr stark eingeschränkt bewegen. Da eine einschränkung von Nachteil ist, hat deswegen der Gladiator nicht nur einen Bonus für andere Spieler die das Wohlbefinden steigert, sondern auch einen hohen Startbonus an AP. Damit der Gladiatorenspieler jedoch nicht den ganzen Tag im Ludus spielen muss, ist es ihm erlaubt mit schriftlicher erlaubnis die er den Soldaten vorzeigen kann, sich in den gesicherten Stadtteilen aufzuhalten. In den zwielichtigen Vierteln darf er nur mit Anwesenheit und Begleitung seines Besitzers rein. Dies mag oft der Fall sein wenn der Besitzer Geschäfte in der Stadt zu erledigen hat und einen Leibwächter braucht, wo er dann bevorzugt einen seiner guten Gladiatoren mitnimmt, was ihm nicht nur Geld spart sondern auch die Chance gibt mit seinem Besitz vor den anderen Bürgern zu prahlen.

Doch innerhalb des Ludus kann man kaum von langeweile sprechen, da ein Gladiator zwar ein geringes aber eigenes Einkommen hat und sich vieles was er aus der Stadt braucht über die Haussklaven des Ludus bestellen kann. Oft lässt auch der Besitzer kleine Orgien für sie veranstalten um ihre Launen und Wohlbefinden auf hohem Niveau zu halten.


  • es folgt noch Arenakampf*

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